Wer mit Dänemark nur mit „Hygge“ verbindet, war vermutlich noch nicht zum OL dort. Mit Gemütlichkeit hat das jedenfalls nichts zu tun, aber mit viel Spaß. Das hat sich seit 1990, meinem ersten dänischen 3-Tage-OL zu Ostern, nicht geändert.
In diesem Jahr hat der Verein Horsens OK zum wiederholten Male die Ausrichtung übernommen, und sich 3 grundverschiedene Wälder ausgesucht. Von gut belaufbarem, holsteinisch anmutendem Mischwald am ersten Tag, über ein in Teilen extrem steiles Gebiet (der Haake nahezu ebenbürtig) am zweiten Tag bis hin zu „typisch dänischem“ Wald mit Inlandsdünen ud Heidelandschaft am dritten Tag war alles dabei. Die Strecken wurden von Tag zu Tag länger, so dass spätestens am Ende des letzten Laufes alle auf ihre Kosten gekommen sein sollten – 9 km in der H45/H50 sind schon ein Wort.
Der OSC Hamburg konnte sich mit 9 Personen in die Ergebnisliste eintragen, am Besten gelang das Jona Wester bei den Jüngsten in der H10. Er schaffte nicht nur den Etappensieg am zweiten Tag sondern konnte auch in der Gesamtwertung den 2. Platz unter 23 Läufern sichern. In der H55AK lief Martin Nolte auf den 5. Platz unter 24 Startern.
Im nächsten Jahr findet der Påskeløb auf Rømø statt, mit Sicherheit ein Leckerbissen für alle OL-Liebhaber. Wäre schön, wieder mit einem großen Hamburger Team am Start zu stehen!



